Eisenbahnen Schmalspur

Alben von meinen Besuchen verschiedener Bahnstrecken

Brohltalbahn

Im Herbst 2002 und im Sommer 2011 verbrachte ich jeweils einen Kurzurlaub an der Brohltalbahn. Die lanschaftlich sehr reizvolle Schmalspurstrecke mit ihrem morbiden Charme führt von Brohl am Rhein (67 m ü. NN) bis in die Vulkaneifel in das Örtchen Engeln (465 m ü. NN). Die Streckenlänge beträgt ca. 18 km, der engste Kurvenradius liegt bei 80 Metern. Es findet sich ein imposantes Viadukt von 120 m Länge bei Bad-Tönisstein (119 m ü. NN), nicht weit davon entfernt ist auch der einzige, ca. 100 m lange Tunnel der Strecke. Eine weitere Attraktion beginnt ab dem Bahnhof Oberzissen (226 m ü. NN): Der Zug muss bis Engeln (465 m ü. NN) eine Steilstrecke mit einer Steigung von durchschnittlich ca. 5% bewältigen.

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Chiemsee-Bahn

Die seit 1980 unter Denkmalschutz stehende Chiemsee-Bahn verbindet seit 1887 den Bahnhof von Prien am Chiemsee mit dem Ortsteil Prien-Stock, an der dortigen Anlegestelle besteht direkter Übergang zur Chiemsee-Schifffahrt. Das Depot und die Werkstätte der 1000 mm Schmalspurbahn befinden sich direkt neben der Endstation Prien-Stock.
Die Streckenlänge zwischen den Endbahnhöfen beträgt 1,91 Kilometer, die Fahrzeit etwa 8 Minuten.
Die Chiemsee-Bahn, die im Volksmund auch "Bockerlbahn" (= Kleinbahn) genannt wird, gilt heute als die älteste, ununterbrochen in Betrieb stehende Dampfstraßenbahn der Welt.

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Fichtelbergbahn

Auf 750 mm Spurweite von Cranzahl über Unterneudorf - Neudorf - Vierenstraße - Kretscham-Rothensehma - Niederschlag - Hammerunterwiesenthal - Unterwiesenthal nach Oberwiesenthal. Dabei überwindet die Schmalspurbahn 238 Höhenmeter auf 17,349 km Länge.
Enstehungsgeschichte: Der Sächsische Landtag beschloss am 1. März 1894 den am 4. Dezember 1893 eingereichten Plan zum Bahnbau. Noch im Sommer 1894 begannen erste Vermessungsarbeiten, offizieller Baubeginn war im April 1896 Die Strecke wurde am schließlich 19. Juli 1897 feierlich eröffnet. Überregional ist die Strecke heute unter der 1996 vergebenen Marketingbezeichnung "Fichtelbergbahn" bekannt.

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Harzer Schmalspurbahnen (HSB)

Fakten zu den Harzer Schmalspurbahnen in Zahlen (Stand: Sommer 2009):
Die Spurweite beträgt 1000 mm und das Netz besitzt eine Streckenlänge von insgesamt ca. 140 km.
Die maximal zu überwindende Höhendifferenz liegt bei ca. 1000 m.
Der Triebfahrzeugbestand gliedert sich auf in 25 Dampfloks, 10 Triebwagen und 12 Dieselloks.
Hinweis: Sämtliche Fotos und Ordner sind alphabetisch geordnet.

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Das Öchsle - Schmalspurmuseumseisenbahn

Das Öchsle ist eine württembergische Schmalspurbahn mit der Spurweite 750 Millimeter, die ursprünglich zwischen den oberschwäbischen Städten Biberach an der Riß und Ochsenhausen verlief. Seit 1985 verkehrt auf dem verbliebenen Abschnitt von Warthausen nach Ochsenhausen eine Museumsbahn. Die Strecke verläuft auf ihrer gesamten Länge im Landkreis Biberach. Mit Warthausen, Maselheim und Ochsenhausen wird das Gebiet von drei Gemeinden durchquert. Parallel zur Bahnstrecke führt der sogenannte Öchsle-Radweg. Die Reihenfolge der Fotos entspricht einer Fahrt von Ochsenhausen nach Warthausen.

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Rügensche Kleinbahn

Die Rügensche Kleinbahn (RüKB) - im Volksmund auch gerne ironisch "Rasender Roland" genannt - ist eine Schmalspurbahn mit einer Spurweite von 750 mm auf der Insel Rügen in Mecklenburg-Vorpommern. Die überwiegend dampfbetriebene Schmalspurbahn verbindet Putbus über Binz, Sellin und Baabe mit Göhren. Auf einer Strecke von 24,1 Kilometern wird mit historischen Dampflokomotiven und Wagen Regelbetrieb durchgeführt.
Im Jahr 2001 verbrachte ich ein paar Urlaubstage rund um Putbus, wobei die Fotos dieser Galerie entstanden.

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Zittauer Schmalspurbahn

Seit 1890 verkehren täglich nach Fahrplan Züge zwischen der Stadt Zittau und den Kur-und Ausflugsorten Jonsdorf und Oybin. Die Planungen für diese Strecke reichen bis in das Jahr 1873 zurück. Nach Baubeginn im August 1889 konnte man im November 1890 die Bahnlinie bereits eröffnen. Bis in die 1980er Jahre hinein verkehrten Personen- und Güterzüge auf der Strecke. 1996 erfolgte die Übernahme der Betriebsführung von der Deutschen Bahn AG durch die 1994 gegründete Sächsisch-Oberlausitzer-Eisenbahngesellschaft (SOEG). Heute wird der Regelbetrieb hauptsächlich mit Dampfloks der Reihe VIIk durchgeführt, aber auch liebevoll restaurierte Fahrzeuge wie etwa eine Gelenklok der Bauart Meyer (IVk) kommen im Sonntagsverkehr und auf Anfrage zum Einsatz.

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